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Freie Unterkunft oder freie Wohnung als Sachbezug ab 01.01.2016

  Die Gewährung freier Unterkunft oder freier Wohnung ist bei der Berechnung der Lohnsteuer und der Sozialversicherungsbeiträge zu berücksichtigen. Dabei ist zu unterscheiden zwischen „„freier Wohnung: Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Wohnung unentgeltlich zur Verfügung, ist der ortsübliche Mietpreis zu berücksichtigen. Für Nebenkosten ist der Endpreis am Abgabeort anzusetzen. Unter einer Wohnung ist eine geschlossene Einheit von Räumen zu verstehen, in denen ein selbstständiger Haushalt geführt werden kann. „„freier Unterkunft: Werden Räume überlassen, die keine Wohnung sind, handelt es sich um eine Unterkunft. Ab dem 01.01.2016 gelten unverändert folgende Sachbezugswerte: Heizung und Beleuchtung sind in diesen Werten enthalten. Der Wert der Unterkunft kann mit dem ortsüblichen Mietpreis bewertet werden, wenn der Tabellenwert nach Lage des Einzelfalls unbillig wäre. Ist der Arbeitnehmer in den Haushalt des Arbeitgebers aufgenommen oder ist die Unterkunft mit mehreren Beschäftigten belegt, vermindern sich der Wert von 223,00 € um 15 % auf 189,55 €. Für Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und für Auszubildende beträgt der Sachbezugswert 189,55 € im Monat (6,32 € kalendertäglich)....

Änderung des Melderechts – Was bedeutet dies für den Vermieter und Verwalter?

Ab 1. November ist es nun soweit, das neue Melderecht tritt in Kraft. Vermieter müssen bei An- und Abmeldungen ihrer Mieter aktiv mitwirken. Zuerst einmal die allgemeinen Fakten. Jeder Mieter, der eine Wohnung bezieht, muss sich ab 01. November innerhalb von zwei Wochen bei der zuständigen Meldebehörde anmelden. Bei einer Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland muss sich der betreffende binnen zwei Wochen bei der zuständigen Meldebehörde abmelden. Innerhalb Deutschland reicht die Anmeldung Der meldepflichtige Mieter muss in der Regel persönlich einen unterschriebenen Meldeschein, Personalausweis und eine Bestätigung des Vermieters einreichen. Der Vermieter kann hier auch eine weitere Person beauftragen, z.B. den Verwalter. Das entsprechende Musterformular kann bei den Meldebehörden angefordert, bzw. von deren Homepage heruntergeladen werden. Dieses muss zwingend verwendet werden und sollte ausgefüllt mit dem Wohnungsübergabeprotokoll dem Mieter übergeben werden. Folgende Daten müssen in der Bestätigung enthalten sein: Vor- und Zuname und Adresse des Vermieters Ein- bzw. Auszugsdatum Anschrift der Wohnung Namen aller meldepflichtigen Personen Umsetzung des Urteils des BFH für Steuerermäßigungsregelung des§ 35a EStG Aufgrund der Entscheidung des Bundesfinanzhofes vom 06. November 2014 (AZ. VIR1/13, BStBI II 2015, Seite 481) hat das Bundesministerium der Finanzen im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder zur Steuerermässigungsregelung des § 35a ESTG für Schornsteinfegerleistungen folgendes beschlossen: Bei Schornsteinfegerleistungen bestehen in allen noch offenen Steuerfällen keine Bedenken, die Inanspruchnahme einer Steuerermäßigung zu gewähren. Das gilt sowohl für Aufwendungen für Mess- oder Überprüfarbeiten einschließlich der Feuerstättenschau als auch für Aufwendungen für Reinigungs- und Kehrarbeiten sowie sonstige Handwerkerleistungen. Die entgegenstehenden Regelungen des Anwendungsschreibens z § 35 a EStG vom 10. Januar 2014 (BStBI I Seite 75) verlieren ihre Gültigkeit. Unter Zugrundelegung der Begründung des...